FÄLSHION WEEK +  GENDER B(L)ENDER PaRTY

Nichts ist dem Stadtmenschen wichtiger, als am Pulswärmer der Zeit zu sein. Dazu gehört natürlich stets der fresheste Style. Zu wissen, was angesagt ist, ist mindestens genauso wichtig, wie dem Schaf sein Fell und dem Wolf sein Pelz. Oh, wo wir gerade dabei sind: Wer hat in Sachen Mode den Hosenrock an? Ist das Schaf im Wolfspelz buchstäblich ein Modeopfer oder geschickt eingefädelte Subversion? Denn es geht um die Frage: Was passiert, wenn einem vor lauter Modediktat der Kragen platzt?

Willkommen zur ersten internationalen Fälshion Week im Oberhafen Hamburg. Hier plaudern wir aus dem Nähkästchen und spinnen Seemannsgarn zum Thema „Mode“. Unser zweitägiger Workshop beschäftigt sich mit Mode als politisches Phänomen unserer Gesellschaft. Dabei werden drei Schwerpunkte genauer untersucht:

  • Kleidung als Markierung von Status
  • Licht- und Schattenseiten der Modebranche
  • Mode und Gender

Im ersten Block am Freitagabend (18-21h) begeben wir uns erstmal an den Wühltisch der Geschichte: Wann wurde aus Kleidung Mode und warum? Mit welchen Wendepunkten der Weltgeschichte ist Mode stark verwoben? Während wir aber aus diesem Nähkästchen plaudern, können ganz nebenbei erste Entwürfe und vielleicht sogar Arbeiten aus dem Ärmel geschüttelt werden!

Im zweiten Block am Samstag (12-16h) folgen wir dem roten Faden des vorigen Abends und entwickeln einen Look mit politischer Aussage. Was kann und will ich mit Mode aussagen? Hänge ich meine Wäsche nach dem Wind oder ziehe ich die Industrie durch die Mangel?

Am Samstagabend lädt die Fälshion Week schließlich zur Gender B(l)ender Party ein. Alles darf und nichts muss – aber so ganz ohne geht halt auch nicht. Auf dem Runway wird Best Dress gekürt und auf der Tanzfläche die flotte Sohle hingelegt. Und was ich Dior noch ganz Chanel sagen wollte: Ob der Helmut lang ist, oder der Calvin klein, das Issey Miyake wie Hose, denn Fendi Balenciaga stimmt, Field es hier bestimmt nicht an Esprit!

Kisses

Fälshionistically Yours,

Danny Banany